Shopping und Kultur

Shopping und Kultur

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Über die Kriegstraße begeben wir uns auf direktem Wege zum Ettlinger Tor, wo Freunde ausgiebiger Shoppingtouren in den rund 130 Shops und Gastrobetriebengenau an der richtigen Adresse sind. Für ebendiese warten im Laufe unserer Tournoch weitere Tipps. Wer abends nochmal in dieser Gegend vorbeischaut, sollte dem Badischen Staatstheater auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Dieses umfasst Oper, Konzert, Ballett und Schauspiel sowie das Junge Staatstheater und das Volkstheater und ist mit seinem vielfältigen Spielplan weit über die Landesgrenzen hinaus, bekannt. Alle zwei Jahre ist es einer der Ausrichter der Europäischen Kulturtage.Von Kultur zu Geschichte führt uns unsere Tour durch Karlsruhe nun zum Marktplatz im Stadtzentrum, auf dem sich das Wahrzeichen, die 1823 errichtete Pyramide, befindet. Unter ihr befindet sich in der Gruft der Konkordienkirche, das Grabmal von Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach, dem Gründer und Namensgeber der Stadt. Auf dem Marktplatz stehend erblickt man außerdem dasRathaus, die Stadtkirche und den Marktbrunnen.Unweit des Marktplatzes erfüllt sich ein weiterer Shoppingtraum: der Europaplatz bildet den westlichen Eingang zur Karlsruher Fußgängerzone, die durch die Kaiserstraße bis hin zur Postgalerie, eines der Shopping-Schmuckstücke, führt. Die Kaiserstraße ist die Karlsruher Flaniermeile schlechthin! Hier reiht sie sich an schöne Fächer- und Szenestraßen. Auf diesem Shopping-Boulevard läßt es sich bummeln, genießen und den Shoppingausflug zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Geheimtipps aus der Gastronomie und dem Einzelhandel findensich an vielen Ecken und in Innenhöfen - Märkte bieten den idealen Rahmen um der Sammelleidenschaft freien Lauf zu lassen. Wir stellen das Shopping hinten an und machen uns weiter auf die Suche nach Karlsruhes Sehenswürdigkeiten. Wo wären wir also besser aufgehoben als beim Karlsruher Schloss? Dieses wurde am 17. Juni 1715 von Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach mitten im Wald errichtet und bildet den Mittelpunkt der 32 Radialstraßen des Karlsruher Stadtgrundrisses, dem ,Fächer'. Ursprünglich als Lustschloss gedacht, wurde es nur kurze Zeit später zum ersten und zentralen Gebäude der neuen Stadt Karlsruhe. Begibt man sich auf den Schlossturm kann man den einzigartigen Fächergrundriss, welcher der Stadt ben Beinamen gibt, wunderbar erkennen. Sein barockes Äußeres hat das Schloss seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts - seit 1921 ist es Sitz des Badischen Landesmuseums,eines der aktivsten kulturhistorischen Museen Deutschlands. Im Schlossgarten, mit dem Botanischen Garten im Westen und dem Fasanengarten im Osten, übrigens kostenlos zugänglich, lässt es sich wunderbar entspannen und spazieren. Damals im französischen Barockstil angelegt, ähnelt er heute einem englischen Landschaftspark, der Plastiken aus Barock bis hin zur Moderne, Denkmäler, Brunnen und einen großen See beherbergt. Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, eines der großen und traditionsreichen Museen Deutschlands, befindetsich unweit des Schlosses und ist Heimat für Meisterwerke aus acht Jahrhunderten Kunstgeschichte, vornehmlich von deutschen, französischen sowieniederländischen Künstlern. Nach so viel Geschichte haben wir uns eine kleine kreative Auszeit am Areal des Alten Schlachthofes verdient. Hier tümmeln sich moderne, urbane Cafés, Start-ups und außergewöhnliche Restaurants, die tagsüber zum Essen und abends zumTanzen einladen. Das Gelände in der Karlsruher Oststadt steht unter Kulturdenkmalschutz - 2007 begann die Verwandlung zur Kultur- und Kreativstätte mit der Eröffnung der Schlachthofgaststätte und der Erweiterung des Tollhauses, welches das größte Kulturzentrum der Region darstellt. Hier finden jährlich knapp 300 öffentliche Veranstaltungen aus den Bereichen Tanz, Comedy, Kabarett, Livemusik und Festival statt. Zu späterer Stunde lohnt sich einBesuch im Live-Club Substage, der neben internationalem Rock und Indie-Soundsauch lokale Talente präsentiert. Die Neubauten im Areal sollen mit den vorhandenen denkmalgeschützten Altbauten einen Spannungsbogen zwischen Historie und Gegenwart bilden: schaut vorbei und lasst euch davon überzeugen!